U-Boote


Die Unterseeboote der Kaiserlichen Marine von 1906-1918
Eine Aufstellung nach Nummern und Typen

Baureihen

Typ
U1 VK (Vorkriegs-U-Boot)
U2 VK
U3-4 VK
U5-8 VK
U9-12 (U-9 zum Minenleger) VK
U13-15 VK
U16 VK
U17-18 VK
U19-22 VK
U23-26 VK
U27-30 VK
U31-37 VK
U38-41 VK
U42 (in Italien gebaut) Guiglielmo Pacinotti
U43-44 MS (Mobilmachungs-U-Boot)
U45-50 MS
U51-56 MS
U57-59 MS
U60-62 MS
U63-65 MS
U66-70 UD
U71-80 UE I
U81-86 MS
U87-92 MS
U93-95 MS
U96-98 MS
U99-104 MS
U105-110 MS
U111-114 MS
U115-116 Pr.43
U117-126 UE II
U127-138 Pr.42
U139-150 Pr.46
U151-157 umgebaute Handels-U-Boote
U158-159 MS
U160-172 MS
U173-200 Pr.46
U201-212 MS
U213-228 Pr.42
U229-246 MS
U247-262 MS
U263-276 MS
   
UA  
   
UB1-17 UB I (UB-12 zum Minenleger)
UB18-47 UBII
UB48-249 UBIII
   
UC1-15 UCI
UC16-79 UCII
UC80-192 UCIII
   
UD 1 Pr.50
   
UF 1- 48 Pr.48
UF 49- 92 Pr.48a
   
UG 1-101 UG I / UG II ?

US1 (ex russisch Burevestnik)
US2 (ex russisch Orlan)
US3 (ex russisch Utka)
US4 (ex russisch Gagara)

Weitere U-Boote, die in Sewastopol erbeutet wurden, aber keine Bezeichnung erhielten:
-AG21
-Kasalot
-Karas (vor dem Krieg von Deutschland gekauft)
-Karp (vor dem Krieg von Deutschland gekauft)
-Kit
-Losos
-Nalim
-Narval
-Skat
-Sudak
-Tjulen



Die Unterseeboote der Kriegsmarine von 1935-1945
Eine Aufstellung nach Nummern und Typen

Brennende SS "Pennsylvania Sun" nach einem Torpedoangriff von U-517
Brennende SS "Pennsylvania Sun" nach einem Torpedoangriff von U-517

Typ I     Typ II A     Typ II B      Typ VII B     Typ IX A     Typ X A     Typ X B     Typ XX

Bootsnummer Typ
1-6 II A
7-24 II B
25-26 I A
27-36 VII A
37-44 IX A
45-55 VII B
56-63 II C
64-65 IX B
66-68 IX C
69-72 VII C
73-76 VII B
77-82 VII C
83-87 VII B
88-98 VII C
99-102 VII B
103-111 IX B
112-115 XI
116-119 X B
120-121 II B
122-124 IX B
125-131 IX C
132-136 VIIC
137-152 II D
153-176 IX C
177-179 IX D2
180 IX D1
181-182 IX D2
183-194 IX C
195 IX D1
196-200 IX D2
201-212 VII C
213-218 VII D
219-220 X B
221-232 VII C
233-234 X B
235-291 VII C
292-300 VII C/41
301-316 VII C
317-330 VII C/41
331-458 VII C
459-464 XIV
465-486 VII C
487-500 XIV
501-550 IX C
551-686 VII C
687-698 VII C/41
699-700 VII C/42
701-722 VII C
723-730 VII C/41
731-782 VIIC
783-790 VII C/42
791-795 XVII A (791:V300/792-793: Wa 201/794-795: Wk 202)
796-797 XVIII
798 XVII K
?  
801-816 IX C/40
?  
821-826 VII C
827-840 VII C/41
841-846 IX C
847-852 IX D2
853-558 IX C
859-864 IX D2
865-870 IX C
871-876 IX D2
877-882 IX C
883-888 IX D/42
889-894 IX C
895-900 IX D/42
901 VII C
902 VII C/41
903-908 VII C
909-912 VII C/41
913-918 VII C/42
?  
921-928 VII C
929-936 VII C/41
937-942 VII C/42
?  
951-994 VII C
995-1050 VII C/41
1051-1058 VII C
1059-1062 VII F
1063-1065 VII C/41
1066-1068 VII C
1069-1080 VII C/42
1081-1092 XVII G
1093-1100 VII C/42
1101-1102 VII C
1103-1114 VII C/41
1115-1120 VII C/42
?  
1131-1132 VII C
1133-1146 VII C/41
1147-1152 VII C/42
1153-1154 XXII
?  
1161-1162 VII C
1163-1190 VII C/41
1191-1210 VII C
1211-1214 VII C/41
1215-1220 VII C/42
1221-1231 IX C
1232-1262 IX C/40
1271-1279 VII C/41
1280-1291 VIIC
1292-1297 VII C/42
?  
1301-1312 VII C/41
1313-1318 VII C/42
?  
1331-1338 VII C/41
1339-1350 VII C/42
?  
1401-1404 VII C/41
1405-1416 XVII B
1417-1422 VII C/41
1423-1434 VII C/42
1435-1439 VII C/41
1440-1463 VII C/42
1501-1530 IXC40
1531-1542 IX D/42
?  
1601-1800 XX
1801-1804 VII C/41
1805-1822 VII C/42
1823-1828 VII C/41
?  
1901-1904 VII C/42
?  
2001-2004 VII C/42
?  
2101-2104 VII C/42
2111-2200 XXVII A Hecht
2201-2204 XIV
?  
2251-2300 XXVII A Hecht
2301-2318 VII C/42
?  
2321-2500 XXIII
2501-2762 XXI
?  
3001-4000 XXI
4001-4500 XXIII
4501-4600 XXVI W
?  
4701-5000 XXIII
5001-5187 Typ 127 (XXVII B) Seehund
?  
5194-6242 Typ 127 (XXVII B) Seehund
?  
6251-6442 Typ 127 (XXVII B) Seehund
V80  

U-A ex Batiray (türkisch)
U-B ex Seal englisch
UC-1 ex B5 norwegisch
UC-2 ex B6 norwegisch
UC-3 ex A3 norwegisch
UD-1 ex O8 holländisch
UD-2 ex O12 holländisch
UD-3 ex O25 holländisch
UD-4 ex O26 holländisch
UD-5 ex O27 holländisch
UF-1 ex L`Africaine französisch
UF-2 ex La Favorite französisch
UF-3 ex L ´Astree französisch
UIT-1 ex R 10 italienisch
UIT-2 ex R 11 italienisch
UIT-3 ex R 12 italienisch
UIT-4 ex R 7 italienisch
UIT-5 ex R 8 italienisch
UIT-6 ex R 9 italienisch
UIT-7 ex Bario italienisch
UIT-8 ex Litio italienisch
UIT-9 ex Sodio italienisch
UIT-10 ex Potassio italienisch
UIT-11 ex Rame italienisch
UIT-12 ex Ferro italienisch
UIT-13 ex Piombo italienisch
UIT-14 ex Zinco italienisch
UIT-15 ex Sparide italienisch
UIT-16 ex Murena italienisch
UIT-17 ex CM1 italienisch
UIT-18 ex CM2 italienisch
UIT-19 ex Nautilo italienisch
UIT-20 ex Grongo italienisch
UIT-21 ex Giuseppe Finzi italienisch
UIT-22 ex Alpino Bagnolini italienisch
UIT-23 ex Reginaldo Guiliani italienisch
UIT-24 ex Comandante Cappellini italienisch
UIT-25 ex Luigi Torelli italienisch

 

 

Erbeutete Unterseeboote der Kriegsmarine von 1935-1945
U-Boote welche vorerst nicht in Dienst gestellt wurden.

Aradam (italienisch) - Die Aradam wurde im September 1943 in Genua selbst versenkt, damit die Deutschen sie nicht übernahmen. Sie wurde jedoch gehoben, aber bereits ein Jahr später bei einem alliierten Luftangriff versenkt.

FR 112 (italienisch) - Die vormals franz. Saphir wurde in Bizerta deaktiviert, dort am 8. Dezember 1942 von den Italienern erbeutet und in FR 112 umbenannt. Das U-Boot wurde am 15. September 1943 von den Deutschen in Neapel erbeutet. Der weitere Verbleib ist ungeklärt.

FR 113 (italienisch) - Das franz. U-Boote Requin wurde am 8. Dezember 1942 zusammen mit anderen französischen U-Booten in Bizerta von den Italienern erbeutet und in FR. 113 umbenannt. Das Boot wurde am 9. September 1943 von den Deutschen übernommen. Übder den weiteren Verbleib ist bis dato nichts bekannt, könnte jedoch verschrottet worden sein.

FR 114 (italienisch) - Die franz. Espadon wurde im April 1941 in Bizerta deaktiviert, am 8. Dezember 1942 von den Italienern erobert und in FR. 114 umbenannt. Das Boot wurde am 13. September 1943 von den Italienern selbstversenkt. Deutscherseits wurde das Wrack später gehoben, aber nicht repariert.

FR 115 (italienisch) -Das vormals französische U-Boot Dauphin wurde am 28. Februar 1941 in Bizerta deaktiviert, am 8. Dezember 1942 von den Italienern erobert und in FR. 115 umbenannt. Das Boot wurde am 9. September 1943 von den Deutschen erbeutet und am 15. September 1943 selbstversenkt.

FR 118 (italienisch) - Das Unterseeboot FR118, vormals franz. Henri Poincaré, wurde im November 1942 in Toulon von den Franzosen selbst versenkt, aber von den Italienern geborgen und zur Überholung nach Genua gebracht. Als FR118 wurde sie im September 1943 versenkt, nachdem sie in deutsche Hände gefallen war.

Francesco Rismondo (italienisch) - Bei der Francesco Rismondo handelte es sich um das 1941 von Jugoslawien erbeutete U-Boot Ostvenik und fiel nach dem Waffenstillstand Italiens 1943 mit in Alliierten am 14.09.1943 bei Bonifacio (Korsika) in deutsche Hände, wurde jedoch vier Tage später in der Catena-Bucht bei Bonifacio selbst versenkt.

H6 (italienisch) - Das Unterseeboot H6 fiel am 14.09.1943 zusammen mit der Francesco Rismondo bei Bonifacio in deutsche Hände und wurde am 18.09.1943 zumsammen mit ihr in der Catena-Bucht bei Bonifacio selbst versenkt.

Volframio (italienisch) - Die Volframio wurde nach dem Waffenstillstand am 8. September 1943 bei La Spezia versenkt. Die Deutschen hoben sie, wurde aber nicht umbenannt und 1944 endgültig bei einem Luftangriff bei La Spezia versenkt.

 

 

Vermutlich erbeutet:

Diamant (französisch) - Die Diamant wurde am 27. November 1942 in Toulon selbstversenkt und am 29. März 1943 von den Italienern gehoben. Das U-Boot wurde bei einem alliierten Luftangriff auf Toulon am 22. Juni 1944 erneut versenkt

Fresnel (französisch) - Die Fresnel wurde am 27. November 1942 in Toulon selbstversenkt, am 29. Januar 1943 gehoben, am 19. Februar 1943 erneut gesunken, am 4. Mai 1943 erneut gehoben und schließlich am 11. März 1944 von einem alliiertem Flugzeug versenkt.

Pascal (französisch) - Die Pascal wurde am 27. November 1942 in Toulon selbstversenkt, am 5. Juni 1943 von den Italienern gehoben und bei einem alliiertem Luftangriff am 11. März 1944 endgültig versenkt.

Redoutable (fanzösisch) - Die italienische Marine 1943 hob das Wrack der im November in Toulon selbstversenkten Redoutable, konnte es aber nicht mehr seeklar machen oder anderweitig nutzen. Bei einem alliierten Luftangriff am 11. März 1944 wurde das U-Boot zum zweiten Mal zusammen mit der Pascal und der Fresnel versenkt und endgültig zerstört.

Weiter sollen am 16.08.1941 in Nikolajew drei sowjetische U-Boote in deutsche Hände gefallen sein, über die jedoch nichts weiter bekannt ist.

Deutsches U-Boot (warscheinlich U-47) beim einlaufen in den Hafen, 1939
Deutsches U-Boot (warscheinlich U-47) beim einlaufen in den Hafen, 1939

 



Die Unterseeboote der Bundesmarine
Eine Aufstellung nach Nummern und Typen

Bootsnummer Typ
S-170 HAI 240,XXIII ex U2367 (Umbau)
S-171 HECHT 240,XXIII ex U2365 (Umbau)
WILHELM BAUER 241,XXI   ex U2540 (Umbau)
U1-3 201
S-172 Hans Techel 202
S-173 Friedrich Schürer 202
U  4-8 205
U  9-12 205
U1 205 (nach Umbau)
U2 205 (nach Umbau)
U13-30 206 (Umbau zum 206A: U15-U18, U22-U23, U25-U26, U28-U30)
U31-34 212A

Anmerkung:
Zu Beginn des Aufbaus der Bundesmarine ab 1956 waren mehrere Uboot-Klassen in Auftrag gegeben worden, darunter die Küsten-Uboote der Klasse 201. Es zeigte sich aber bald, dass der verwandte Stahl ungeeignet war, und die Serie wurde nach dem Bau dreier Boote (U 1, U 2, U 3) abgebrochen. U 1 und U 2 wurden komplett umgebaut zu Booten der Nachfolgeklasse 205. U 3 wurde abgebrochen.


U-Bootprojekt der Volksmarine

Die U-Bootprojekte der DDR waren ein lang gehütetes Geheimnis und stellten nur eine kurze Episode der Volksmarine da und sollte vorerst an Seite der Sowjetflotte in der Ostsee operieren. Bereits 1952 hat man damit begonnen in Saßnitz-Dwasiden eine Sonderdienststelle zur Ausbildung von U-Bootbesatzungen zu errichten. Als Ausbilder wurden erfahrene U-Bootfahrer, überwiegend bestehend aus Unteroffizieren der Kriegsmarine, zusammengezogen und für ihre Rolle als Ausbilder vorbereitet. Zudem wurde ein sowjetischer Beraterstab, ebenfalls aus U-Bootfahrern bestehend, zur direkten Unterstützung der Ausbildung herbeigezogen. Im November/Dezember 1952 wurden die ersten Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, nur aus Freiwilligen bestehend, an die Unterseeboots Lehranstalt, oder auch 1. ULA versetzt.

Geplanter U-Bootbestand:
-fünf VII C
-zwei Typ M Serie XV (Maljukti)
-U 1308 (Typ VII C/41) + U 2344 (Typ XXIII) wurden gehoben

Im Sommer 1953 sollten fünf ehemalige deutsche U-Boote vom Typ VII C von der sowjetischen Flotte übergeben werden, zusätzlich war vorgesehen zwei sowjetische Küsten-U-Boote des Typs M Serie XV zu übergeben. Dies war ein Standart-U-Boottyp der sowjetischen Flotte, der ab 1935 in Produktion ging. Auch wurden die beiden U-Boote der Kriegsmarine U1308 und U2344 gehoben, wurden jedoch nach der Beendigung des Projekts verschrottet. Ab Mitte 1952 begann man damit den Südteil des Saßnitzer Hafens als U-Bootstützpunkt auszubauen. Obwohl die Sowjetunion auf eine U-Bootflotte der DDR bestand, wurde das Projekt aus finanziellen Gründen abgebrochen. Die UDSSR wünschte sich bis zum Zusammenbruch eine U-Bootflotte der DDR.

Marschall Malinowski: " Die Deutschen sind Pioniere des U-Bootbaues und sollten ihren Beitrag im Interesse des gesamten sozialistischen Lagers leisten. "

 

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